Studierendenportät Katharina Schlagenhaufen

Warum Crossmediale Marketingkommunikation studieren und dann auch noch online? Die eLearning Academy (eLAC) hat dazu mit ihrer Studentin Katharina Schlagenhaufen gesprochen. Sie pendelt zwischen der Schweiz und Österreich, arbeitet bei einem international tätigen Pharmakonzern und widmet sich privat am liebsten dem Kochen, Sport und Zeit mit Familie und lieben Freunden.

Frau Schlagenhaufen, würden Sie uns kurz etwas über sich selbst erzählen?

Bis zu meinem Studienabschluss der Ernährungswissenschaften an der Universität Wien war ich im Marketing und Projektmanagement eines Agrar-Großhandels tätig. Direkt nach dem Abschluss ging es für mich in die Pharmaindustrie, wo ich die letzten 1,5 Jahre im Marketing für den Onkologiebereich zuständig war. Um mich im Marketing- und Kommunikationsbereich weiter zu spezialisieren, habe ich mich entschieden, diesen Lehrgang im Zuge einer einjährigen Bildungskarenz zu absolvieren und ergänzend dazu Erfahrung in einer Werbeagentur zu sammeln.

Wieso haben Sie sich für ein online Studium entschieden?

Mir war besonders wichtig, dass ich nicht vom Arbeitsmarkt weg bin, um meinen Master zu machen. Ich war auf der Suche nach einem komprimierten Studium, das schnell und flexibel zu absolvieren ist.

Sie kommen aus dem Bereich der Naturwissenschaften, wieso gerade ein Master in Crossmedialer Marketingkommunikation?

Die Naturwissenschaften sind ein guter Einstieg, um in der Pharmabranche Fuß zu fassen. Ich habe allerdings rasch erkannt, dass für eine gehobene Position im Marketing- und Kommunikationsbereich nicht alleine die Praxiserfahrung ausreicht. Insbesondere, weil die Schweiz ein sehr leistungsorientiertes Land ist und am Arbeitsmarkt ein akademischer, international anerkannter Master von großer Bedeutung ist. Das Studium Crossmediale Marketingkommunikation bietet mir genau den ganzheitlichen Ansatz, den ich gesucht habe.

Wo lernen Sie gemäß dem Motto “Studier‘ doch, wann und wo Du willst” am liebsten?

Ganz klar zu Hause. Und zwar am Esstisch, immer am gleichen Sessel. Das ist mein Lernplatz und sobald ich diese Position einnehme, weiß ich: Jetzt ist Lernzeit! Ich bin quasi klassisch konditioniert und sollte ich einmal in die Schweiz umsiedeln, muss dieser Sessel unbedingt mit 😉

Was schätzen Sie besonders am Aufbau unseres Online Studiums?

Die Aufteilung in drei Stufen finde ich sehr praktisch, denn das hilft bei der Einteilung und Zielsetzung. Ich kann mir bereits zu Beginn Überlegungen zu meinem Zeitplan machen und nach jeder Stufe einen Meilenstein feiern. Für mich hat es einen äußerst positiven, psychologischen Effekt, wenn ich sagen kann „ich habe die erste von drei Stufen fertig absolviert“.

Und innerhalb der Stufen, wie organisieren Sie Ihre Module?

Ich schätze es sehr, dass ich den Ablauf der Module selbst wählen kann – beispielsweise, wenn sich beruflich gerade ein Thema oder Projekt auftut, kann ich das individuell anpassen und mir den passenden, theoretischen Input aus den Modulen holen.

Übrigens, wie beurteilen Sie den Praxisbezug des Studiums?

Der ist außerordentlich hoch. Die Inhalte sind sehr gut umlegbar auf sämtlich praxisrelevante Themen, nicht nur beruflich, sondern auch privat. Beispielsweise gibt es in der dritten Stufe das Modul Reputationsmanagement und Krisenkommunikation und die Modularbeit beschäftigt sich mit der Krisenkommunikation einer Fluglinie. Zufälligerweise wurde unlängst mein Koffer nach einem Flug versehentlich von einem anderen Passagier mitgenommen und ich konnte die Kommunikation und das Beschwerdemanagement der Fluglinie hautnah erleben. Dank des Moduls und die vermittelten Theorien habe ich einen neuen Blickwinkel auf die Ereignisse erhalten – und hatte zugleich einen besonders hohen, persönlichen Bezug beim Verfassen der schriftlichen Arbeit.

Hier möchte ich noch gerne betonen, dass man beim Studium Crossmediale Marketingkommunikation nicht einfach nur eine Note auf seine Modularbeiten bekommt, sondern auch umfassendes Feedback. Es hilft mir sehr, nicht einfach kritisiert zu werden, sondern Lob und Empfehlungen zu erhalten. Was habe ich gut gemacht? Wo liegt Verbesserungspotential? So werde ich Schritt für Schritt besser.

Was ist herausfordernd während eines online Studiums?

Das Selbstmanagement. Ich sehe es als großen Vorteil, das Studium inklusive Ablauf und Zeitplan frei gestalten zu können. Allerdings ist eine gute Planung und Einteilung wichtig. Deshalb überlege ich mir immer, bis wann ich welche Module fertigstellen möchte, mache mir selbst Pläne und setze mir Ziele.

Ich weiß dennoch, dass im Berufsalltag spontane Planänderungen auch die besten Vorsätze durcheinanderbringen können. Besonders schwierig wird es, wenn man einige Wochen oder gar Monate keine Zeit für das Studium findet und danach erst wieder seinen Lern-Rhythmus finden muss. Das ist auch einer der Gründe, weshalb ich mich für eine Bildungskarenz entschieden habe. So kann ich mich voll auf das Studium konzentrieren und meinen Master in sehr kurzer Zeit absolvieren.

Was sagt Ihr Arbeitgeber dazu?

Das funktioniert sehr gut. Ich hatte großes Glück und bin auf viel positives Feedback gestoßen. In diesem Zusammenhang würde ich auch an (potentielle) Studierende die Empfehlung weitergeben: Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber über Ihren Wunsch nach Weiterbildung. Wenn man offen auf die Leute zugeht, ist oft sehr viel möglich und man erhält auch mehr Unterstützung.

Und profitiert auch der Arbeitgeber von Ihrer Weiterbildung?

Absolut! Die schriftlichen Modularbeiten, die den Abschluss eines jeden Moduls bilden, sind sehr offen gestaltbar und haben immer einen Praxisbezug.  Ich habe für einige Modularbeiten direkt ein Thema aus dem Büro aufgegriffen - und das auch bei den Mitstudierenden bei den online Webinaren in der Kleingruppe beobachtet. Viele meiner Kommilitonen wählen Themen für ihre schriftlichen Arbeiten, die sie beruflich nutzen können. Also mehr Praxisbezug geht gar nicht mehr.

Haben Sie bereits ein MA-Thema ins Auge gefasst?

Ich bin gerade in der Entwicklung eines Themenvorschlages, möchte voraussichtlich ein Ernährungswissenschaftliches Thema mit Marketingkommunikation verbinden. Ich finde beispielsweise die Fragestellung spannend, wie sich Design und Image von Nahrungsmitteln auf die Wahrnehmung von Konsument*innen auswirkt.

Was würden Sie Interessent*Innen abschließend noch gerne sagen?

 

Dass ich sehr, sehr zufrieden mit dem Angebot des Lehrgangs bin und das Studium wirklich weiterempfehlen kann. Auch wenn man Kommiliton*innen nie persönlich sieht, kann man sich in den online Seminaren mit Studierenden in der Kleingruppe austauschen und dank der Online Profile kann man den Personen auch ein Gesicht geben. Dasselbe gilt für den Kontakt mit den Dozent*innen. Wann immer eine Frage meinerseits aufgetaucht ist - sei es bei inhaltlichen oder bei administrativen Anfragen – habe ich innerhalb von einem Tag Antwort erhalten. Man ist also keine Nummer, wird exzellent betreut. 

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