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Kosten und Finanzierung eines Fernstudiums

Ein Studium zu finanzieren kann StudentInnen vor große Herausforderungen stellen. Wir haben alle wichtigen Informationen und Möglichkeiten zusammengefasst, die es Menschen mit dem Drang nach Bildung erleichtern beziehungsweise ermöglichen sich das Studium zu finanzieren. Mit dem richtigen Mix aus Eigenkapital, staatliche Unterstützung und diverse andere Möglichkeiten sollte es für jeden machbar sein zu studieren.  

Wie viel kostes ein Masterstudium an der eLearning Academy?

Unsere Lehrgangsgebühr beträgt 8.900 Euro und deckt 24 Monate Studium (vier Semester) ab. In der Regel schließen unsere StudentInnen in 24 Monaten ihr Masterstudium ab. Sollten Sie doch länger brauchen ist das auch kein Problem. Für jedes weitere Semester fallen jedoch Bearbeitungsgebühren und administrative Kosten in der Höhe von 290 Euro an. Eine Studienunterbrechung aufgrund wichtiger persönlicher Gründe ist in begrenztem Rahmen möglich. Sprechen Sie dazu gerne jederzeit mit unserer Studienberatung.

Folgende Leistungen sind in unseren Masterlehrgängen inkludiert: 

  • Uneingeschränkter Zugriff (24/7) zum Online-Campus, der zentralen Lernplattform des Masterstudiums
  • Alle Lehrgangsunterlagen in digitaler, multimedial aufbereiteter Form
  • Zugang zur Online-Bibliothek der Fachhochschule Burgenland (dazu zählen rund 40.000 gedruckte Bände, rund 7.400 E-Journale und rund 150.000 E-Books)
  • Studienausweis der FH Burgenland inkl. Inskriptionsbestätigung
  • Alle Prüfungsantritte
  • Betreuung der Master-/Konzeptionsarbeit
  • Rundum Betreuung durch unser Studienberatungsteam unter der Leitung von Anria Brandstätter
  • diverse zusätzliche Angebote wie: #meetyourprof - online Webinare, Vorträge und Webinare zu aktuellen Themen von Experten und Unternehmen aus der Praxis, aktuelle relevante Jobausschreibungen

Welche Zahlungs- und Rabattmodelle gibt es?

Grundsätzlich wird nach der Erteilung eines Studienplatzes, die Rechnung ausgestellt. Sollten Sie an einer Teilzahlung interessiert sein, wenden Sie sich diesbezüglich bitte an unsere Kollegin Fr. Brandstätter - sie wird ggf. die Zahlungsmodelle mit Ihnen besprechen. Folgende Rabatt- und Zahlungsmodelle stehen unseren Studierenden zur Verfügung: 

1 × EUR 8.722,00 = Lehrgangsgebühr bei Sofortzahlung
(einschließlich -2% Skonto auf die Lehrgangsgrundgebühr)

2 × EUR 4.495,00 = Lehrgangsgebühr bei semesterweiser Zahlung
(einschließlich 2% Bearbeitungsgebühr auf die Lehrgangsgrundgebühr)

12 × EUR 786,00 = Lehrgangsgebühr bei Zahlung in 12 Monatsraten
(einschließlich 6% Bearbeitungsgebühr auf die Lehrgangsgrundgebühr)

24 × EUR 399,00 = Lehrgangsgebühr bei Zahlung in 24 Monatsraten
(einschließlich 8% Bearbeitungsgebühr auf die Lehrgangsgrundgebühr

Welche weiteren Finanzierungsmodelle gibt es?

Sie sind überzeugt und möchten ein Studium absolvieren, stellen sich jedoch die Frage wie Sie es finanzieren sollen? Wir haben die wichtigsten Finanzierungsmodelle für Sie zusammengestellt und helfen Ihnen, Ihren Traum vom Masterstudium zu erfüllen.

Finanzierung durch den Arbeitgeber

Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber, sollten Sie sich für einen unserer Lehrgänge entschieden haben. Eine Studie des Work Institute (2017) zeigt, dass 83 Prozent der Arbeitgeber denken, dass die Gewinnung und das Halten von Fachkräften zu den größten Herausforderungen im Human Ressource Management sind. In vielen Fällen unterstützen und begrüßen Arbeitgeber (sowohl kleine als auch große Unternehmen) daher die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und übernehmen zum Teil oder oft auch zu Gänze die Lehrgangsgebühr. Folgende Argumente können Sie Ihrem Arbeitgeber mit auf den Weg geben: 

  • Eine Investition in Sie ist eine Investition in das Unternehmen. Der Arbeitgeber profitiert von dem erworbenen Know-How und Ihren höheren Qualifikation. 
  • Der Arbeitgeber kann Aus- und Weiterbildungskosten als Betriebsausgabe steuerlich absetzen. 
  • Unternehmen, die in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren, können bei der Steuererklärung am Ende des Jahres zusätzlich zu den tatsächlichen Aus- und Weiterbildungskosten einen Bildungsfreibetrag in Höhe von maximal 20% der anfallenden Kosten geltend machen. 
  • Unternehmen können für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter eine Bildungsprämie in der Höhe von 6% der anfallenden Kosten in Anspruch nehmen. 

Nähere Informationen erhalten Sie beim zuständigen Finanzamt oder unter www.bmf.gv.at

Helga Vogg, Studentin im Masterlehrgang Crossmediale Marketingkommunikation, erzählt uns im Gespräch, wie Sie es geschafft hat Ihren Arbeitgeber davon zu überzeugen Ihre Weiterbildung zu finanzieren. Den ganzen Beitrag lesen Sie hier

Bildungskarenz/-teilzeit

Sollten Sie das Studium so schnell wie möglich absolvieren wollen, bietet sich die Möglichkeit für bis zu 12 Monate die Berufstätigkeit zu unterbrechen und eine Bildungskarenz in Anspruch zu nehmen. Dadurch können Sie sich weiterbilden, ohne ihr Arbeitsverhältnis zu kündigen. Sie erhalten in dieser Zeit zwar keinen Lohn bzw. kein Gehalt jedoch wird, wenn alle Voraussetzungen erfüllt werden, ein Weiterbildungsgeld in der Höhe des Arbeitslosengeldes vom Arbeitsmarktservice bezahlt. Näheres zur Bildungskarenz in Österreich finden sie hier

Außerdem gibt es die Möglichkeit seine Arbeitszeit zu reduzieren, um sich beruflich weiterzubilden. Das nennt sich Bildungsteilzeit. Finanziell betrachtet ist eine Bildungsteilzeit oft für kleinere Einkommensklassen attraktiver. Maximal können 50% der Arbeitszeit, mindestens 25% der Arbeitszeit reduziert werden. Dabei zahlt das AMS für jede Arbeitsstunde, die der Arbeitnehmer weniger arbeiten ein "Bildungsteilzeitgeld" pro Tag. So können Sie etwa bei 10 Stunden weniger Arbeit mit monatlich ca. 250 Euro rechnen (je nach Tage/Monat). Eine Reduktion von 40 auf 20 Stunden - also 50% - bringt demnach ca. 500 Euro monatlich. Nähere Informationen zur Bildungsteilzeit in Österreich finden Sie hier

Sabbatical-Modell

Bei diesem Sonderurlaubs-Modell haben Sie die Möglichkeit für längere Zeit (meist zwischen 3 und 12 Monaten) aus Ihrem Job auszusteigen, um Ihre Weiterbildung zu absolvieren. Dieses Modell unterliegt keiner gesetzlichen Regelung und ist zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer auszuhandeln. Sie können zum Beispiel das Gehalt von vier Jahren auf fünf Jahre aufteilen, um auch in der Zeit des "Urlaubs" ein konstantes Einkommen zu haben. 


Auch das Steuerrecht in Österreich und Deutschland ermöglicht Ihnen Weiterbildungskosten zu reduzieren. Sie können sich einen Teil der bezahlten Studiengebühren bei der Arbeitnehmerveranlagung zurückholen. Verdienen Sie weniger als 21.500 Euro im Jahr, steht Ihnen außerdem ein SV-Bonus zu. Beträgt Ihr Jahreseinkommen mehr als 12.000 Euro, können Sie Ihre berufsbedingten Ausgaben - sprich alle Aufwendungen, die mit Ihrem Studium im Zusammenhang stehen (Studiengebühren, Bücher, Computer, Laptop,...) - von der Steuer absetzen. Nähre Infos dazu finden Sie hier


Studienkredit

Studentenkredite sind, wie der Name bereits verrät, auf die Bedürfnisse von Studierenden zugeschnitten. Diese Kredite haben meist einen niedrigen Zinssatz (etwa ab 3% p.a.) als andere Kredite. Zudem muss ein Studienkredit meist erst nach dem Abschluss des Studiums zurückgezahlt werden. Vorteile und Nachteile von Studienkrediten finden Sie hier. Für weitere Informationen wenden Sie sich am besten an die Bank Ihres Vertrauens. 

Interesse am Masterstudium?

Sie haben Interesse an einem Masterstudium bei uns, sind sich jedoch nach wie vor nicht sicher, wie Sie das Studium finanzieren können? Melden Sie sich gerne bei unserer Studienberatung Anria Brandstätter unter anria.brandstaetter@elac.academy und vereinbaren Sie einen individuellen Beratungstermin. Wir sprechen gerne über Ihre Möglichkeiten und unterstützen Sie bestmöglich Ihren Traum vom Masterstudium zu erfüllen.